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NEWS
29.12.2010
Großer Perchten-
lauf in Filzmoos mit ca. 120 original Schiachperchten
und Hexen. |
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HERZLICH WILLKOMMEN
Wir möchten Euch auf den folgenden Seiten die "Filzmooser Perchten" vorstellen.
In der Bildergalerie findet ihr "fürchterliche" Bilder, aber wir stellen euch auch die Gesichter hinter den Masken vor. Natürlich freuen wir uns über einen Eintrag in unser Gästebuch!

BRACHTUM & TRADITION
Perchten in Salzburg
In der Nacht vor Dreikönig pochen in vielen Salzburger Dörfern finstere Gestalten an die Haustüren. Die Perchten gehen um ... Der Perchtenlauf als Brauch vor Dreikönig hat sich bis heute gehalten!
Mit ihren aufwendig geschnitzten Holzmasken und schön gefertigten Kostümen ziehen sie durch die Orte. Ihre Rituale unterscheiden sich gebietsweise.
Percht - was ist das?
Der eigentliche Name Percht leitet sich von "Frau Bercht" ab. Die Percht gilt als Schicksalsfrau und als Seelenbegleiterin.
In ihrem Gefolge befinden sich ungetaufte Kinder. So übt sie sozusagen Kontrolle aus und achtet auf Ordnung. In dieser Funktion erscheint sie zum Jahreswechsel bereits im Mittelalter. Ab dem 16. Jahrhundert wurde ihr Name auf die begleitenden Teufelsgestalten übertragen.
So entstanden die jetzigen Perchten
Ein typisches Merkmal der Schiachpercht im Gegensatz zu einer Krampusmaske besteht darin, dass sich auf dem Haupt der Percht mindestens zwei Paar Hörner befinden. Ebenso wie die Percht keinen Schweif und keine Ruten aus Weiden mit sich trägt. Schellen im Gegensatz zu Glocken und Ketten bilden das Geläut der Schiachpercht. Eventuelle Begleiter der Schiachpercht sind Zapfenmandl, Schleifer und Metzger. Das sind furchtlose Männer, die vor allem in den Wäldern gewohnt haben.
Auch die Schiachpercht ist keine böse Gestalt, sondern ihr Treiben gilt als Glücks- und Fruchtbarkeitsritual.
Im Laufe der Zeit mischten sich immer mehr, zum Teil mystische Gestalten in die Gruppen. Die "Hobagas, die Zapfenmandl", die Hexen, der Tod.
Die Hobagas ist eine Mischfigur zwischen Ziege und Vogel, die symbolgemäß Parallelen erkennen lässt. Die Hexen bzw. der Tod wurden erst später von gewissen anderen Brauchtumsaktivitäten in den Perchtenlauf mit eingebunden. Sie spielen eine untergeordnete Rolle. So fegen zum Beispiel die Hexen eine Stube aus, dies symbolisiert das Böse aus dem Haus zu kehren.
Die Sage berichtet, dass Frau Percht durch das Tal zieht, die Fleißigen beschenkt und den Faulen mit der Schere den Bauch aufschlitzt.
Jetzt liegt es an uns jüngeren Perchten, dieses Brauchtum mit viel Feingefühl weiter zu beleben, damit die Wurzeln des Brauchtums und ihre typischen Figuren nicht völlig vergessen werden.
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GÄSTEBUCH

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BILDERGALERIE

Bilder und Fotos von den Filzmoser Perchten!  |
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